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Was mit Deinen Daten geschieht

Wer Deine Daten sieht und wer nicht, was im Patientenbereich steht, was festgehalten wird und welche Rechte Du hast.

Zuletzt geprüft am 24. Oktober 2026

Auf dieser Seite

Die kurze Antwort

Deine Daten gehören Deiner Praxis. Sie liegen auf Servern in Deutschland. Dein Name und andere persönliche Angaben sind dort verschlüsselt gespeichert. Wer die Daten stiehlt, kann sie nicht lesen.

Die Firma hinter TheraPlanner sieht Deine Daten in der Regel nicht. Deine Praxis kann es ihr für kurze Zeit erlauben, etwa um einen Fehler zu finden. Für Notfälle gibt es eine enge Ausnahme, von der Deine Praxis sofort erfährt. Alles das wird festgehalten.

Wer in Deiner Praxis was sieht

Nicht alle in Deiner Praxis sehen alles. Deine Praxis legt fest, wer was sehen darf.

  • Wer Dich behandelt, sieht, was für Deine Behandlung nötig ist.
  • Am Empfang braucht man vor allem Deinen Namen, Deine Telefonnummer und Deine Termine.
  • In der Abrechnung braucht man Deinen Namen und Deine Rechnungen.

Alle, die Dich behandeln, unterliegen der Schweigepflicht.

Was Du im Patientenbereich siehst

Du siehst: Deine Termine, Deine Rechnungen, die Dokumente, die Deine Praxis für Dich freigegeben hat, Deine Anschrift und Deine Einwilligungen.

Du siehst nicht: Deine Diagnose, Behandlungsnotizen, Therapieberichte und Verordnungen – außer, Deine Praxis gibt ein solches Dokument ausdrücklich frei.

Du hast trotzdem ein Recht auf diese Dokumente. Sag in Deiner Praxis Bescheid, dann bekommst Du sie.

Termine oder Daten anderer Menschen siehst Du nie.

Was festgehalten wird

Jedes Mal, wenn Du Dich anmeldest, eine Seite öffnest, etwas herunterlädst oder änderst, wird das festgehalten: was und wann.

Das schützt Dich. Kommt jemand Fremdes in Deinen Zugang, lässt sich das feststellen. Nur Deine Praxis kann diese Einträge lesen, und niemand kann sie ändern.

Deine Praxis muss die Dokumente Deiner Behandlung in der Regel zehn Jahre nach der letzten Behandlung aufbewahren (§ 630f BGB). So lange darf sie sie auch dann nicht löschen, wenn Du darum bittest. Das schützt auch Dich: Wenn Du in ein paar Jahren fragst, was damals war, ist es nachlesbar.

Deine Rechte

Du hast das Recht,

  • zu erfahren, welche Daten Deine Praxis über Dich hat,
  • eine Kopie davon zu bekommen,
  • Fehler berichtigen zu lassen,
  • eine Einwilligung zu widerrufen – jederzeit und ohne Begründung,
  • Dich bei der Datenschutzbehörde Deines Bundeslandes zu beschweren.

Für die ersten vier Punkte wende Dich an Deine Praxis. Anschrift und Telefon änderst Du selbst unter Meine Daten, Einwilligungen unter Einwilligungen.

Unten auf jeder Seite des Patientenbereichs steht ein Link zur Datenschutzerklärung. Hat Deine Praxis eine eigene hinterlegt, heißt er Datenschutz der Praxis.

Was Du selbst tun kannst

  • Schütze Dein E-Mail-Postfach. Du meldest Dich mit einem Link aus einer E-Mail an. Wer in Dein Postfach kommt, kommt auch in Deinen Patientenbereich. Ein gutes Passwort für Deine E-Mail ist deshalb wichtiger als alles andere.
  • Melde Dich ab, wenn Du an einem fremden oder geteilten Gerät warst.
  • Halte Deine E-Mail-Adresse aktuell (siehe Meine Daten ändern).
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