Kalender am Telefon
Termine in der Kalender-App des Telefons sehen – was übertragen wird, was sich dort ändern lässt und was die Praxisleitung freigibt.
Zuletzt geprüft am 24. Oktober 2026
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Deine Termine erscheinen in der Kalender-App auf dem Telefon – iPhone, Android, Thunderbird und alles, was CalDAV kann. Auf Wunsch der Praxis auch die Patientenkontakte als Adressbuch.
Der Weg dorthin: im Menü oben rechts Kalender am Telefon. Er führt in Dein Profil unter Sicherheit zur Karte Geräte für Kalender und Adressbuch. Wie Du ein Gerät einrichtest, steht unter Telefon einrichten.
Wer das nutzen kann
Nötig ist das Recht Kalender und Adressbuch auf Geräten nutzen. Voreingestellt haben es Inhaber:in, Praxisleitung, Therapeut:innen und Empfang (siehe Rollen und Rechte). Fehlen Menüeintrag und Karte, fehlt das Recht. Wird es entzogen, meldet sich auch ein schon eingerichtetes Gerät nicht mehr an.
Was auf dem Gerät erscheint
- Ein Kalender je Behandler:in. Voreingestellt sieht ein Gerät nur Deinen eigenen.
- Ein Praxiskalender mit allen Terminen – nur, wenn die Praxisleitung ihn freigibt.
- Ein Adressbuch mit den Patientenkontakten – nur, wenn die Praxisleitung es freigibt. Voreingestellt ist es aus.
Ein Termin trägt Datum, Uhrzeit, Ort und einen Titel. Je nach Detailstufe der Praxis steht im Titel der Name („Anna Müller – Manuelle Therapie“) oder nur die Terminart („Manuelle Therapie“). Keine Diagnose, keine Behandlungsnotiz, keine Telefonnummer – ein Telefon geht verloren, und was darauf steht, muss das aushalten.
Abgesagte Termine erscheinen als abgesagt, nicht als gelöscht. Hausbesuche tragen „Hausbesuch“ als Ort, die Adresse nur bei der Detailstufe mit Namen.
Das Adressbuch enthält Name, Telefon, Mobil, E-Mail und Anschrift. Diagnosen, Anamnese, Behandlungsnotizen und Verordnungen werden nie übertragen.
Lesen oder auch ändern
Voreingestellt kann ein Gerät nur lesen. Ändern geht, wenn beides gilt:
- Die Praxisleitung hat Änderungen aus Kalender-App und Adressbuch übernehmen eingeschaltet.
- Dein Gerät steht auf Lesen und schreiben – in der Zeile des Geräts über Schreiben erlauben.
Dann darfst Du in Deinem eigenen Kalender Termine verschieben, in der Dauer ändern, absagen und Termine ohne Patient:in eintragen, etwa „Zahnarzt“. Löschst Du einen Termin mit Patient:in, wird er abgesagt und bleibt durchgestrichen stehen. Es gilt dieselbe Prüfung wie im Kalender der Praxis; was sie ablehnt, meldet die Kalender-App mit Begründung. Im Adressbuch lassen sich Telefon, Mobil, E-Mail und Anschrift ändern.
Jede Änderung steht mit dem Gerätenamen in der Historie von Termin bzw. Akte.
Für die Praxisleitung
Unter Verwaltung → Praxis → Einstellungen im Abschnitt Abgleich mit Telefon und Kalender-App stehen vier Einstellungen für alle Geräte der Praxis:
| Einstellung | Vorgabe |
|---|---|
| Detailstufe der Termine auf synchronisierten Geräten – Mit Patientennamen im Titel oder Nur Belegtzeit mit Terminart | Nur Belegtzeit |
| Patientenkontakte als Adressbuch auf Telefone synchronisieren | aus |
| Zusätzlichen Praxiskalender über alle Behandler:innen anbieten | aus |
| Änderungen aus Kalender-App und Adressbuch übernehmen | aus |
Ein Wechsel der Detailstufe wirkt auf alle eingerichteten Geräte: Sie gleichen einmal vollständig ab und tragen danach die neue Fassung. Niemand muss etwas neu einrichten.
Warum ein eigenes Gerätepasswort
Weil Du es einzeln widerrufen kannst. Geht ein Telefon verloren, sperrst Du genau diesen Zugang – nicht Dein Konto. Dein Anmeldepasswort wird dabei nie übertragen. Verlässt Du die Praxis, enden alle Gerätezugänge von selbst.
Was (noch) nicht geht
Über das Telefon nicht: Termine mit Patient:in anlegen, Notizen, Raum, Wiederholungen, ganztägige Einträge, Termine in fremden Kalendern oder im Praxiskalender. Im Adressbuch keine Namen, keine neuen Kontakte, keine Löschungen – das geschieht in der Akte.
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