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Website-Formulare – Schutz und eigenes Formular

Wie die Website-Formulare sich gegen Spam schützen, was für die Datenschutzerklärung wichtig ist und wie ein eigenes Formular seine Anfragen weiterreicht.

Zuletzt geprüft am 24. Oktober 2026

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Dieser Artikel ergänzt Formulare auf der Praxis-Website um drei Dinge: den Schutz vor Missbrauch, die Angaben für Deine Datenschutzerklärung und den Weg für Praxen, die ihr eigenes Formular behalten wollen.

Schutz vor Spam

Ein offenes Formular im Netz zieht Spam an. Dagegen stehen mehrere Dinge nebeneinander:

  • Erlaubte Adressen – nur Deine Websites dürfen das Formular einbetten.
  • Ein unsichtbares Feld, das nur Programme ausfüllen. Wer es ausfüllt, bekommt eine Bestätigung, und die Anfrage wird stillschweigend verworfen.
  • Eine Mindestzeit von drei Sekunden zwischen Anzeigen und Absenden. Niemand liest eine Einwilligung und tippt eine Nachricht schneller.
  • Eine Grenze von fünf Anfragen in zehn Minuten je Absender und Formular.
  • Doppelte Anfragen innerhalb einer Viertelstunde werden zu einem Vorgang zusammengefasst – wer zweimal auf Senden drückt, erzeugt keine zwei.

Es gibt bewusst kein Captcha. Ein Rätsel vor einem Formular, mit dem jemand eine Therapie sucht, ist eine Hürde an der falschen Stelle, und die gängigen Anbieter übermitteln dabei Daten in die USA.

Wird eine Website trotzdem zum Ziel, hilft Schlüssel austauschen im Dreipunkt-Menü des Formulars. Das alte Einbettungsstück funktioniert danach nicht mehr und muss auf jeder Website ersetzt werden.

Für Deine Datenschutzerklärung

  • Die Angaben werden bei TheraPlanner verarbeitet, nicht auf Deinem Webserver: Der Rahmen lädt direkt von TheraPlanner. Für Deine Website ist das ein eingebetteter Inhalt eines Auftragsverarbeiters, und der gehört in die Datenschutzerklärung.
  • Es werden keine Cookies gesetzt und keine Schriften oder Bilder von fremden Servern geladen.
  • Die IP-Adresse der Besucherin erreicht TheraPlanner durch den Aufruf selbst. Sie wird für die Grenze gegen Spam gebraucht und nicht am Vorgang gespeichert.
  • Der Inhalt liegt verschlüsselt mit dem Schlüssel Deiner Praxis.
  • Die Einwilligung steht mit Zeitpunkt am Vorgang.
  • Die Einwilligung verlinkt auf Deine Datenschutzerklärung – die unter Datenschutzerklärung im Formular eingetragene oder, leer, die aus den Praxisdaten.

Das Ladeskript liest von Deiner Seite genau zwei Dinge, beide nur zum Einpassen: die Adresse der Seite, damit in der Praxis steht, woher eine Anfrage kam, und ob der Hintergrund hinter dem Rahmen hell oder dunkel ist. Übertragen wird nur „hell“ oder „dunkel“, nicht die Farbe. Ohne JavaScript folgt das Formular dem hell oder dunkel eingestellten Gerät der Besucherin und steht dafür auf einer eigenen Fläche, damit es lesbar bleibt.

Mehr zur Einordnung unter Datenschutz.

Das eigene Formular behalten

Hat Deine Website schon ein Formular, das zum Auftritt passt, kannst Du es behalten. Der Server Deiner Website reicht die Angaben dann an TheraPlanner weiter, und sie landen genauso im Posteingang. Dieser Weg ist Arbeit für die Person, die die Website programmiert.

  1. Das Formular unter Anfrageformulare öffnen und Bearbeiten wählen.
  2. Den Abschnitt Eigenes Formular auf der Website aufklappen und Anfragen vom eigenen Formular annehmen einschalten. Speichern.
  3. Im Dreipunkt-Menü Einbetten öffnen. Dort steht jetzt ein dritter Abschnitt Eigenes Formular auf der Website mit dem Geheimnis für die Signatur und einem Beispiel für den Aufruf.
  4. Beides an die Person weitergeben, die die Website betreut.

Ein paar Dinge, die die Website-Betreuung wissen muss:

  • Jede Zustellung wird mit dem Geheimnis signiert, samt Zeitstempel. Der Zeitstempel darf höchstens fünf Minuten abweichen; geht die Uhr des Servers falsch, wird alles abgewiesen. Das ist die häufigste Ursache, wenn plötzlich nichts mehr ankommt.
  • Die Feldnamen richten sich nach der gewählten Art des Formulars.
  • Das eigene Formular muss die Zustimmung zu den Datenschutzhinweisen einholen, so wie das eingebettete es tut; ohne sie wird nichts angenommen.
  • Dieselbe Anfrage zweimal erzeugt keinen zweiten Vorgang.

Ist das Geheimnis in falsche Hände geraten, wählst Du Geheimnis erneuern. Zustellungen mit dem alten werden danach abgewiesen, und das neue steht unter Einbetten.

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